Monapics
...und plötzlich ist schon wieder Weihnachten
Freitag, den 23. Dezember 2011 um 05:53 Uhr

Leute die Tage rennen nur so vorbei und plötzlich ist schon wieder Weihnachten und man denk sich: Wo ist dieses Jahr geblieben? Nach dem Schock über den Tod unseres Freundes Alex hatte ich irgendwie den Faden verloren und keine richtige Lust mehr Fotos zu veröffentlichen. Statt dessen war ich kreativ und habe Freunde und Familie mit selbstgenähten Fleecepullovern und ähnlichem versorgt. Jeder braucht ja im Winter was zum einkuscheln.
Aber nun ist auch mit dem Nähen endlich genug, zur Abwechslung werde ich meine Zeit mal wieder in der Küche verbringen um meine Lieben mit lecker Weihnachtsschmäusen zu verwöhnen ;-) Ich denke danach habe ich auch keine Lust mehr auf kochen und backen ;-)
Im Januar geht es in den Winterurlaub. Ich hoffe auf Schnee und schönes Licht ... und dann gibt es bestimmt auch wieder Fotos :-)

Bis dahin wünsche ich euch und euren Familien und Freunden ein wundschönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Seid alle herzlichst umärmelt
Eure Mona

 
unfassbar
Mittwoch, den 28. September 2011 um 12:33 Uhr

 

… es ist Sonntag Morgen, der Tag nach dem Inline-Marathon wir sind gerade zurück von einer kleinen Runde mit dem Rad und dabei unser Frühstück vor zu bereiten

 

… und plötzlich klingelt das Telefon …

 

Ein Freund teilte uns mit, dass unser Freund Alex Uphues bei einem Unfall in China tödlich verunglückt ist. Wir schauen uns an, fassungslos, Tränen in den Augen, NEIN sagt der Verstand, NEIN DAS KANN NICHT SEIN … ein Irrtum, eine Falschmeldung, BITTE lass DAS nicht wahr sein … und dann ist nur noch Kälte in uns.
 

Fotografieren ist mein Hobby, ich liebe es sportlich Aktivitäten zu fotografieren. 2008 lernte ich meinen Freund und die Inline-Speed-Skater vom VERO-Speedskate-Team kennen und begleitete sie zum Training und zu ihren Rennen. Dort traf ich dann auch auf Alex Uphues, mein Freund zeigte auf ihn und sagte: „Das dort ist Alex er organisiert hier in Berlin die ganzen Skate-Rennen.“ Ich muss sagen, zuerst war ich von dem großen Mann mit dem etwas mürrischen Gesichtsausdruck und dieser große Verantwortung ganz schön eingeschüchtert. Durch die Veröffentlichung meiner Fotos auf der VERO- Seite wurde Alex dann irgendwann auf mich Aufmerksam und ließ über meinen Freund anfragen ob ich nicht Lust hätte, bei einer der Skaterennen in Berlin, offiziell Fotos für den SCC zu machen, Geld gäbe es keins, aber ich würde auch so ein T-Shirt bekommen ;-) Jippi, ein Hobby bei dem man sich seine Sportkleidung verdienen kann , ich war begeistert. Mein erster Einsatz die City-Nacht 2009 und die Anweisung: „Ich möchte BITTE nur so 10-15 schöne Fotos, da kommen immer welche mit einer CD mit 600 Fotos, ich hab für so etwas keine keine Zeit.“ Sprach`'s und ließ mich machen. Ab da war ich bei jedem Rennen in Berlin mit dabei. Alex sagte mir wo und wie ich fotografieren soll „Ich brauche keine Fotos wo nur langweilige Skater zu sehen sind“ Er wollte das man erkennt, wo das Rennen stattfindet und das begeisterte Zuschauer da sind. Wir schauten uns gemeinsam Fotos von anderen Fotografen an und er sagte mir was ihm mehr zusagte und was nicht und so eröffnete er mir eine neuen „fotografischen Blickwinkel“ Er fand immer die Zeit für ein paar persönliche Worte und war immer bemüht für mich ein Shirt in meiner kleinen Größe zu finden.
Ich habe Alex als einen freundlichen und ruhigen Mann kennengelernt, ich habe nie erlebt das er laut wurde, eher etwas brummelig und einen Hauch genervt, wenn etwas nicht so lief wie es sollte. Mir gefiel sein feiner Humor. Er war ein Skater und Radfahrer mit Leib und Seele, und ein Fußballfanatiker. Ich weiß noch wie er bei Lutz Geburtstagsfeier auf dem äußersten Rand unserer Couch hockte um niemanden zu stören, während er sich die Ergebnisse der Bundesliga anhörte. Ich erinnere mich auch, an einen Tag auf dem Tempelhofer Flugfeld, Lutz erzählte von seiner Reise nach Ghana und Alex konnte überhaupt nicht verstehen, dass Lutz da ohne mich hingeflogen ist. Er sagte, er wäre mal zwei Tage von Bettina getrennt gewesen und hat keine Nacht ohne sie richtig schlafen können. Das machte ihn so liebenswert, diese Verbundenheit mit seiner Bettina. Als Lutz sagte er würde gerne noch einmal ein Trekkingtour in Afrika machen und ich grummelte „aber nicht noch mal mit ner anderen Frau“ knurrte Alex zurück „soweit kommt's noch“ ab da hatte er endgültig einen Platz in meinem Herzen.
Alex und Bettina haben ihre Urlaube immer auf dem Rad und auf anspruchsvollen Strecken verbracht, Irland, die Rocky's, um nur einige zu nennen. Alles Generalproben für den großen Traum. Eine Weltreise mit dem Rad. Mit Begeisterung und Bewunderung haben wir erlebt wie sie diesen Traum in die Wirklichkeit umsetzten. Am 8. April 2011 verabschiedeten sie sich mit einer große Party in ihrer gemütlichen Wohnung in Kreuzberg. Wir waren dabei, bestaunten die bepackten Räder, konnten uns nicht vorstellen wie man mit so wenig Gepäck 2 Jahre unterwegs sein kann. Die Wohnung war voll mit Freunden und Familie, alle waren wir aufgeregt und begeistert und feierten bis spät in die Nacht ihren Abschied. Am Morgen des 10.April 2011 ging es dann los. Leider konnte ich die beiden nicht wie geplant ein Stück auf ihrer Strecke begleiten, weil in der Nacht jemand versucht hat meine Bremsen zu stehlen. Aber mein Freund war dabei und hat noch ein paar schöne Abschiedsfotos von der begleitenden Karawane aus Freunden machen können. Tja und ab diesem Tag hockten wir alle vor unseren PC's und Laptop's um voller Spannung jeden neuen Bericht in uns aufzusaugen. Ihre Berichte, zusammen mit den tollen Fotos, ließen uns auf eine wunderbare Weise an ihrer Weltreise teilhaben und uns mit ihnen die Welt entdecken. Ihre Fangemeinde wurde immer größer, Familienmitglieder, Freunde, Kollegen … alle waren sie angesteckt von der Begeisterung und Kraft unserer Weltenbummler.
 

… und dann klingelte am 25.09.2011 das Telefon …


Du bist in den Herzen aller deiner Freunde Alex und ganz doll auch in meinem. Ich werden dich nie vergessen und danke dir für die schöne Zeit, die du uns bereitet hast. Deiner Familie und Bettina unser tiefempfundenes Mitgefühl.


Mit schwerem Herzen, leb wohl
Mona

 

Fernziele.info
VERO Speedskating Team
SCC Events
 

 

 

 
Foto-Frosch mit Rädern / Xrace 2011
Montag, den 05. September 2011 um 10:20 Uhr

Diesmal war es ein Rennen der ganz besonderen Art und zwar für mich. Versehen mit einem modischen Helm wurde ich kurzerhand verkehrt herum auf ein Motorrad gesetzt und los gings. Natürlich kam zuerst eine Proberunde, wäre ja auch blöd wenn ich mitten im Rennen vom Sitz gepurzelt wäre ;-)
Aber ich find schon, das ich eine gute Figur gemacht habe.

Ein Glück für mich, dass Lutz seine Skates mit seiner Kamera vertauscht hat und es somit auch fotografische Beweise meines Tuns gibt.

Es war spannend die Skatrennen der Frauen und Männer mal aus dieser Perspektive zu verfolgen. Aber ich sag euch, leicht ist es nicht von einem Motorrad aus zu fotografieren. Bei jeder kleinen Bodenwelle verschwanden die Skater aus dem Focus. Aber mit jeder Runde wurde ich sicherer und so kamen doch ein paar brauchbare Fotos zustande.

Herzlich Dank an Frank von der Motorradstaffel des SCC für seine umsichtige Fahrweise.

In diesem Sinne
Skate on

 
Roxy Bootstour 2011
Mittwoch, den 21. September 2011 um 07:08 Uhr

Zu erst einmal ... der Titel täuscht, denn diese Tour war nicht nur für Mädchen und auch wenn ich die Fotos unter Kiten abgelegt habe, so waren auch wieder jede Menge Surfer mit an Bord. Eigentlich waren wir auch diesmal wieder eine bunt gemischte Truppe was den Wassersport und das Alter anging. Der Wind meinte es diesmal mehr als gut mit uns und so wurden wir von Windsuchern zu Windflüchtern ;-)
Daher ging es diesmal zuerst an Fehmarn vorbei nach Nakskov einem wingeschützten Ort in Lolland/Dänemark. Die Loth wurde sicher im Hafen vertäut und per Schuttelschlauchboot ging es zu einer Insel mit einem ausreichenden Stehrevier davor.
Während der laaaangen Überfahrt konnt wir uns alle schon mal kennenlernen ... ich glaube meine nordischen Kajütenkameraden waren zuerst etwas erschlagen von meinem Geplauder. Übrigens waren die Jungs die Besten und fürsorglichsten Kajütenkameraden die ich je hatte. Einen großes DANKESCHÖN für das aufwärmen meiner Neoprenschuhe und das auf Deck bringen meiner große Tasche und für euren ruhigen Schlaf.


Nach dem wir drei Tage Nakskov belagert haben, hieß es am Donnerstag morgen Segel setzen und auf in gelobte Land nach Gedser. ENDLICH ... ich weiß nicht woran es liegt, aber nur einen Tag auf dieser Sandbank und man ist sowas von tiefenentspannt. Da wir erst am frühen Nachmittag dort eintrafen wurde gekitet und gesurft bis die Sonne unterging und am Freitag waren wir auch schon wieder bei Sonnenaufgang vor Ort um bis zur letzten Minute in diesem große Planschbecken zu spielen.

Die Rückfahrt war dann genauso entspannt wie wir :-)  und ich konnte die ruhige See nutzen um endlich mal in den Mast zu klettern und das Gruppenfoto zu schießen.
Tja Leute, eigentlich würde ich gerne noch viel mehr und ausführlicher schreiben, aber die Meute lauert auf die Fotos und es gibt noch viel zu tun. Vorab habe ich schnell ein paar Fotos ausgesucht und online gestellt ;-) 

Also, ich mach dann mal weiter und freu mich schon auf das nächste Jahr :-)
In diesem Sinne
AHOI eure Mona

 

 
Schiffe gucken / Hanse Sail 2011
Montag, den 05. September 2011 um 09:58 Uhr

Es kann nur besser werden ... dachten wir uns auf der Zugfahrt nach Rostock. Alle Plätze besetzt war zwar nicht schön, aber man kann es sich ja auch auf einer Treppe bequem machen. ABER drei Stunden Zugfahrt und kein Entrinnen vor permanent Quasselnden Mitreisenden ist nicht der optimale Start ins Wochenende. Doch wir haben es überstanden und wurden in Warnemünde mit Sonnenschein belohnt. Etwas, was in diesem Jahr in Rostock und Umgebung nicht oft vorkommt ;-) Also auf zum Strand. Was gibt es schöneres als Sonne, Strand, Meer und das Wiedersehen mit guten Freunden. Am Beachhouse von Supremsurf machten wir es uns in den coolen Sitzsäcken bequem und zelebrierten "SCHIFFEGUCKEN" :-) bis die Zugfahrt verdaut war.
Dann trafen wir uns am Eisladen bei dänischem Softeis (jeder zwei Portionen verschleckt) mit unseren Gastgebern. Ein großes DANKE an Dani und Falk für Unterkunft und Versorgung. Am Nachmittag ging es dann per StraBa zum Stadthafen. Noch mehr Schiffe, noch mehr Freunde, lecker Futter, Bowle und Jägermeister, es war perfekt. Am Sonntag dann eine kleine Segeltour mit der Loth Lorien und eine kleine Showeinlage von Tobi. Ein klein wenig konnte mein Lutz mal reinschnuppern in mein Lieblingsleben an Bord meines Lieblingsseglers :-)

JA das ist die echte Bounty ... die aus dem Film ... aber bei dem Andrang am Steg, haben wir zwei Piratengirls dann doch auf die Meuterei verzichtet ;-)

Schiff AHOI ich komme wieder :-)

 

 
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